| Schaafheim 2009 |
2. Akt: Schaafheim am 03.05.2009Aufgrund technischer Probleme und des fortgeschrittenen Alters des Berichterstatters (auch er hat die 40 schon lange überschritten), muss der Bericht über die grandiose Schlacht von Schaafheim leider etwas kürzer und weniger detailliert ausfallen, als es der geneigte Besucher unserer Seite gewohnt ist. Zudem kann hier leider von Aktualität nicht mehr die Rede sein. Allein die Teilnahme einiger Jungspunde ermöglichte ein volles Fahrerfeld bei der Traditionsveranstaltung im Odenwald. Der MSC Warturm erwies sich im Vorfeld als sehr entgegenkommend und die neue Führung kooperierte hervorragend mit unserem Organisator. So kam es dann zum ersten richtigen Showdown der Senioren als eigene Klasse im Rahmen einer CUP Veranstaltung des ADAC. Im Fahrerlager bildeten sich einige Veteranencluster in denen die Nacht erst sehr spät ihre Chance bekam, verhaltenes Lachen und Gläserklingeln vermischte sich mit dem satten „Plopp“, das beim Öffnen von Getränkeflaschen entsteht. Am Samstag im ersten freien Training war dann das zu bewundern, was die erfahrenen Recken ausmacht. Zu viert ging es um die Ecke auf Start/Ziel und die Linienwahl der Truppe war mehr als eigenwillig, aber schnell. Leider gab es auch die ersten Ausfälle im Training, Otti legte sich zum wiederholten Male unter Rasmus um den alten Herrn zu schonen und richtete ihren Fuß damit endgültig. Auch einige Gaststarter zerstörten Bänder und Motorradhecks um dem Rennen mit den alten Wilden zu entgehen, schoben dies aber auf den anspruchsvollen Offroad. Lauf 1, Ü40-Cup SchaafheimAm späten Samstagnachmittag war es dann soweit, geschätzte 1500 Lebensjahre enterten die von Naturtribünen gesäumte Piste, unter dem Grollen der potenten Viertakter schepperte Messerharrys CR 500 trotzig vor sich hin und aus den Boxen dröhnte die offizielle Ü 40 Hymne : Highway to Hell!Den Start sicherte sich noch Jürgen „Speedy 550“ Hüther, aber Volker „Scholli“ Scholl quetschte sich vorbei und gab hernach die Führung nicht mehr ab. „Napalm Inge“ Kopp legte sich ab und rollte hernach das Feld von hinten auf, war dabei jedoch nicht von Erfolg gekrönt. „Zaundoc“ Thomas Wiesenthal legte einen Turbostart hin und fiel dann kontrolliert zurück, beendete den Lauf aber noch als Fünfter, nachdem er sich besann und den Griff oben rechts als den Griff zuordnete, der für „Vorwärts“ zuständig ist. Über all die kleinen und mittleren Dramen und Zweikämpfe, die im Mittelfeld und am Ende des Feldes stattfanden, können die jeweiligen Protagonisten besser berichten als der außen stehende Berichterstatter, es wurde um jeden Millimeter gefightet, als gehe es um mindestens die Weltmeisterkrone, die zahlreichen Zuschauer waren begeistert und schlossen die Rentnerband in ihre Herzen. Die After Race Show fiel etwas enttäuschend aus, aber Mensch und Material wurden noch geschont für den Sonntag. Der Punktestand nach Lauf 1:
Lauf 2, Ü40-Cup SchaafheimLauf Nummer zwei entschied Speedy 550 für sich, Scholli sicherte sich Rang zwei vor Napalm Inge und Gerhard Wacker. Auch in diesem Lauf fanden wahre Dramen im Feld statt, die betagte Bande lieferte ein Rennen vom Feinsten ab und begeisterte auch am Sonntag die zahlreich erschienenen Zuschauer. Zaundoc Thomas Wiesenthal bohrte seine KTM spektakulär in den Wall neben der Startgeraden und legte eine interessante Aufholjagd hin. Nach dem Rennen begeisterte die Truppe das Publikum mit zahlreichen Stunts und versammelte sich geschlossen zur Siegerehrung, was den Zeitplan fast gar nicht durcheinander brachte. Supermoto Legende Tony Sedlaczek wollte sich beim Anblick der Ehrenpreise gleich in die Starterliste eintragen, leider ist Tony noch zu jung für den Cup.Die Fangemeinde ist nach diesem Event sicherlich um einiges gewachsen, die Senioren begeisterten nicht nur das Publikum, auch die Offiziellen an der Strecke klatschten Beifall und zollten der Truppe Respekt! Der Punktestand nach Lauf 2:
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