| Saarland, second time |
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Das beschauliche Städtchen St. Wendel war am 03.-05.06. der Austragungsort für die Läufe 3 und 4 des Ü40-Cup und somit der zweite Auftritt der wilden Meute im Saarland. Der Track im Wendelinuspark, der schon wahre Supermotoschlachten gesehen hat, war auch in diesem Jahr wieder optimal vorbereitet. Der Wetterbericht ließ hoffen das es an diesem Wochenende nicht wieder zu einem Reifenpoker wie vor zwei Wochen im sächsischen Lichtenberg kommen würde. Der Spielplatz für die Altherrentruppe war also angerichtet, jetzt lag es an den Akteuren für eine gute Show zu sorgen. Lauf 1, Samstag:Christian Klipfel hätte sich von Angelika Otto „Catch me if you can!“ auf den Rücken seiner Kombi sticken lassen können. Folgen konnte Ihm vom erlöschen der Startampel an niemand. Die Frage war eigentlich nur mit wieviel Vorsprung er das Rennen beenden würde. Um es kurz zu machen, am Ende waren es 11.42 sec. auf Jürgen Hüther der mit Platz 2 nicht unzufrieden war. Spannender war der Kampf um den letzten Podestplatz zwischen Ingo Scheer, Gerhard Wacker, Helmut Peter und Arie van Engelen. Nach erfolgreichem Fight um jeden Meter kam Helmut Peter 11.30 sec. hinter Jürgen Hüther über die Ziellinie. Matthias Bremer kam auf Platz 7 ins Ziel nachdem er Carsten Kögel, Martin Blug und Harald Wirtz niedergerungen hatte. Jörg Gregor hatte wohl das Rennen mit einer Gleichmäßigkeitsprüfung verwechselt. Von Startplatz 19 ins Rennen gegangen kam er auch auf diesem Platz ins Ziel und fuhr dabei bis auf 0.2 sec. die gleichen Zeiten wie im Zeittraining. Respekt!! „Kraft sparen, Runden einteilen“ musste sich Jens Lindenlaub auf die Fahne geschrieben haben. Von Startplatz 33 ins Rennen gegangen konnte er seine Rundenzeiten stetig steigern an Achim Freund, Gaststarterin Esther Engel-Scheer und Michael Leonhardt vorbeiziehen und wurde mit seiner betagten Suzuki auf Platz 29 liegend abgewunken. Lauf 2, Sonntag:Diesmal lief der Start für Helmut Peter besser als im ersten Lauf. Im Tiefflug kam er in Runde 1 hinter Jürgen Hüther aus dem Offroad geschossen, wild entschlossen sich diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Der Offroad in St. Wendel schreibt aber seine eigenen Gesetze. Erst erwischte es Gerhard Wacker auf Platz 4 liegend. Als seine Honda die Arbeit wieder aufnimmt findet er sich am Ende des Mittelfeldes wieder. Beim fallen der Zielflagge reicht es dann nur noch für Platz 15. Bei einem Überholmanöver würgt Helmut Peter dann sein Arbeitsgerät ab. Er kann das Rennen zwar schnell wieder aufnehmen kommt aber nur noch auf Platz 5 nach vorn. Nutznießer dieser Situation war, ein auf dem Podium breit grinsender, Arie van Engelen. An der Spitze liegend drehte Christian Klipfel einsam seine Runden. Jürgen Hüther konnte den Rückstand zwar bei knapp 10 sec. halten, mehr als Platz 2 war aber auch in diesem Lauf nicht drin. Angelika Otto biss wieder auf die Zähne und ging auch in diesem Lauf an den Start. Aller Einsatz nutzte aber nichts. Sie musste Mario Rothe und Rüdiger Putz passieren lassen und kam auf Platz 26 ins Ziel. Harald Lutke |